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  • Kölner Stadtkrippe

     

     


  • Marienthal Wesel03_2

    “Pfingsttaube”

    Dr. Alois Döring

    Der Kunstmaler und Krippenbauer Theodor Gämmerler (1889-1973) hat im Bürgersaal München von 1947 bis 1968 eine Jahreskrippe mit ca. 200 Darstellungen gestaltet. Eine neutestamentliche Szene stellt die Taufe Jesu dar: Johannes tauft den im Jordan betend stehenden Christus, oben am Himmel schwebt eine Taube: „Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, daß der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam” (Mk 1, 9-10)

    Die Taube − Opfergabe und Geistsymbol

    In der Bibel ist die Taube u.a. erwähnt als Reinigungsopfer. Nach dem biblischen Gesetz des Mose gilt die Frau nach einer Geburt als unrein. Sie hatte als Reinigungsopfer ein Schaf und eine Taube zu übergeben, eine ärmere ersatzweise zwei Turteltauben oder andere Tauben. Sie finden sich deshalb gelegentlich in Krippendarstellungen zum Fest Mariä Lichtmess / Darstellung Jesu im Tempel.

    Die Taube gilt als Symbol des Heiligen Geistes bei der Taufe Christi. „Der Bericht der Taufe Jesu in allen vier Evangelien liefert die seit dem Frühchristentum bis heute gängige Formel für die Darstellung des Heiligen Geistes in Gestalt einer Taube,“
    so Genoveva Nitz im Lexikon für Theologie und Kirche. Außerdem erscheint die Geist-Taube als symbolischer ikonographischer Typus bei der Verkündigung Marias (Lk 1, 35).

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  • Maialtar in Kölner Kirche

    Marienmonat Mai | Von Maiandachten und Maialtärchen

    Die Maiandacht ist verbunden mit der Weihe des Monats Mai an Maria: „Opfere Mariä den schönsten Monats des Jahres und die Erstlinge des Frühlings.“

    Die Maiandacht ging von Italien aus: „Hier wurden erstmals in Ferrara im Mai 1784 öffentlich den ganzen Monat hindurch Maiandachten gehalten. Bis dahin scheint die Maiandacht eher eine pri­vate Frömmigkeitsübung, wenn auch teils in öffentlichem Rahmen, gewesen zu sein. Zeug­nisse sprechen z. B. um 1739 von einer besonde­ren Form der Marienverehrung im Mai in Grezzano bei Ve­rona. Von Italien ge­langte die Maiandacht bald nach Frankreich. Dort verbreitete sie sich im Zusammenhang mit der verstärkten Restau­rationsbewegung; sie wur­de verstanden als „das kirchliche Gegenstück zu der frivolen Frühlingsfeier der Revolutio­näre“.  >>>weiter

  • hungertuch gurk_Ausschnitt

    Osterbrief an die Krippenfreundinnen und -freunde

    OSTERN 2020 – Ostern in der Corona-Krise – Ostern fällt aber nicht aus!

    Da ist plötzlich alles ganz anders, Ostern, das höchste Fest der Christenheit in Kontaktsperre, Quarantäne, Ausgehverbot und und und …..
    Wie können wir damit umgehen? Altvertraute, jahrhundertealte Traditionen müssen ausfallen, die unterschiedlichen Prozessionen zur Karwoche, besonders geprägte Gottesdienste, Passionsspiele, Ausstellungen besonders von Passionskrippen, Osterfeuer und und und ….
    Wir Krippenfreunde könnten diesen außergewöhnlichen Umstand, wie viele religiös fundierte besondere Angebote in diesen Wochen zeigen auch auf unsere Art und Weise füllen. Bischof Voderholzer, Regensburg, zeigt im Internet, wie er eine Tiroler Passionskrippe aus einem Bastelbogen ausschneidet und aufstellt. Wie steht es überhaupt bei uns mit Passionskrippen? Hier und da trifft man sie schon in unseren Kirchen an, meist durch Initiativen einzelner Krippenbauer. Man könnte jetzt zu Hause ähnlich vorgehen, zumindest zu Ostern ein „Heiliges Grab“ aufbauen: Grabhöhle, leeres Kreuz, Osterkerze, Palmzweig und viel Licht im Grab!

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Die Landesgemeinschaft der Krippenfreunde in Rheinland und Westfalen heißt Sie willkommen – oder wie die Krippenfreunde sagen: „Ein herzliches Gloria et Pax!”   Mit der Krippe verbinden sich unterschiedliche Vorstellungen. Volksläufig ist die Weihnachtskrippe als die szenische Dar­stellung der Geburt Christi gemeint. Doch kann der Begriff auch bildli­che Darstellungen einzelner Hochfeste des Jahres (Fasten-, Passions-, Osterkrippe) bedeuten, ja das gesamte irdische Wirken Christi und damit den gesamten heilsgeschichtlichen Jahreskreis (Jahreskrippe) umfassen.   Krippe ist nicht Gegenstand: Krippendarstellungen sind Mittel der religiösen Unterwei­sung, dem andächtigen Menschen abstrakte Heils­lehre bildhaft-szenisch zu vermitteln, Inhalte des Glaubens nahe zu bringen – einst mit Jesuiten und franziskanischen Ordensleuten in hiesige Regionen gekommen. Krippen in ihrem künstlerischen, religiösen, spirituellen, ja  ideellen Facettenreichtum sind ein wertvolles Kulturgut, reich an Brauchtraditionen.  Um diese Krippenkultur zu erhalten und zu fördern, um die Liebe zur Krippe weiter zu geben bietet die Landesgemeinschaft eine reichhaltige, vielfältige Palette an Aktivitäten und Informationen: durch Krippenführungen, Beratung beim Krippenbau, Vermittlung zeit- und frömmigkeitsgeschichtlicher Entwicklungen und theologischer Inhalte; durch Exkursionen, Führungen, Vorträge – und vieles andere mehr.  Unser Programm- und Serviceangebot steht allen Interessierten offen. Wir laden Sie herzlich ein, uns kennen zu lernen, mit zu machen, sich von der Faszination Krippe „anstecken“ zu lassen.

Ihre Fragen an uns:

Wie kann ich dem Verein beitreten?

Neue Mitglieder sind uns in der Landesgemeinschaft herzlich willkommen! Bitte geben Sie uns Ihren Beitrittswunsch schriftlich per e-mail, Brief oder Fax an die Geschäftsstelle bekannt. Der Mitgliedsbeitrag für eine Einzelmitgliedschaft beträgt € 21,- pro Jahr. Die Kosten für eine Familienmitgliedschaft betragen € 26,- pro Jahr und die korporative Mitgliedschaft liegt bei € 52,- pro Jahr. Nach Mitteilung Ihres Beitrittswunsches erhalten Sie umgehend eine schriftliche Beitrittserklärung vom Verein, die Sie ausgefüllt und unterschrieben an die Geschäftsstelle zurücksenden.

Als Mitglied der LG erhalten Sie im jährlichen Wechsel die Publikationen der LG, den “Krippenbrief” und das Jahrbuch “Die Weihnachtskrippe” (nächster Erscheinungstermin Ende 2020). Sie werden zu allen Aktivitäten wie der Jahrestagung, organisierten Reisen zu den Weltkrippenkongressen etc. eingeladen. Darüber hinaus profitieren Sie von dem Netzwerk von Krippenexperten, Krippenbauern, Sammlern, Künstlern und vielen weiteren fachkundigen Mitgliedern in unserer Gemeinschaft.

Wo melde ich mich für Krippenfahrten an?

Für Krippenfahrten und andere anmeldepflichtige Veranstaltungen der LG können Sie sich über die Geschäftsstelle anmelden. Wenn wir auf interessante Angebote rund um die Krippe hinweisen, die von anderen Anbietern veranstaltet werden, weisen wir auf die entsprechenden Kontaktdaten zur Anmeldung hin.

Ich möchte auf eine Veranstaltung aufmerksam machen

Gerne weisen wir auf interessante Veranstaltungen wie Krippenausstellungen, Krippenwege, Krippenführungen und –fahrten hin. Wenn Sie Kenntnis über solche Angebote haben bzw. Organisator/Veranstalter sind, würden wir uns freuen, möglichst detaillierte Informationen (Titel, Inhalte, Veranstaltungsdaten, Ort, Zeiten, Ansprechpartner, Kosten) zu erhalten, um an dieser Stelle darauf hinzuweisen.

Ich möchte einen Bericht schreiben!

Der „Krippenbrief“ lebt u.a. von der aktiven und engagierten Mitarbeit unserer Mitglieder, die Berichte, Artikel, Bildmaterial und Veranstaltungshinweise zur Veröffentlichung einreichen. Wir freuen uns jederzeit über Ihre Berichterstattung zu Krippenausstellungen, Tagungen, besondere Kirchenkrippen, Rezensionen zu Krippenpublikationen und vieles mehr.

Wie kann ich den Newsletter erhalten?

Die Herausgabe eines Newsletters der LG ist für die Zukunft angedacht. Bei Interesse, in den entsprechenden Verteiler aufgenommen zu werden, bitten wir um Mitteilung bzw. Bekanntgabe Ihrer e-mail-Adresse.